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Information zu Parkinson

Morbus Parkinson / Parkinson Krankheit / Schüttellähmung / Paralysis agitans



 

Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung des extrapyramidal-motorischen Systems. Ein Absterben bestimmter Nervenzellen der substanzia nigra im Mittelhirn führt zu einer stark verminderten oder gar gänzlich eingestellten Produktion des Nervenbotenstoffs Dopamin. Signale zwischen den Nervenzellen können dadurch nur noch eingeschränkt weitergeleitet werden, was die Motorik massiv beeinträchtigt.

 

Die Parkinson-Krankheit zählt mit zu den häufigsten neurologischen Erkankungen. Ein vermehrtes Auftreten ist vor allem im höheren Lebensalter zu verzeichnen. Meist fällt der Beginn von Parkinson zwischen das 50. und 70. Lebensjahr. Nur sehr selten erkranken Menschen unter 40 Jahren. In Österreich leiden ca. 20.000 Menschen an Parkinson. Größtenteils handelt es sich bei den Betroffenen um Männer. Obwohl die Parkinson-Krankheit nicht heilbar ist, sind die Symptome mit Medikamenten gut behandelbar. Durch den langsamen Verlauf der Krankheit können die Patienten noch lange Zeit (Jahre bis Jahrzehnte) gut und uneingeschränkt mit der Krankheit leben.

 

Trotz des langsamen Verlaufs ist der zunehmende Verlust der motorischen Fähigkeiten im fortgeschrittenen Stadium nicht zu vermeiden. Die Alltagsbewältigung ist mit der Zeit allein nur noch schwer bis gar nicht mehr möglich. Letztlich sind Betroffene auf eine 24 Stunden Betreuungshilfe angewiesen. Viele Menschen, die an Parkinson leiden, wollen zuhause betreut werden, um in gewohnter Umgebung bleiben und so einem unangenehmen Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung entgehen zu können. Unsere seriöse und professionelle Pflegeagentur in Graz-Umgebung vermittelt Ihnen zertifizierte Pflegerinnen, die eine Rund-um-die-Uhr Betreuung des Patienten sicherstellen. Wir ermöglichen Ihnen dadurch eine diskrete und kompetente 24h Hilfe & Betreuung bei Ihnen zu Hause - und das österreichweit!

 

Parkinson ist aufgrund seines schleichenden Verlaufs nicht immer gleich erkennbar.  Oft vergehen Jahre zwischen den eher unspezifischen Frühsymptomen und den sogenannten Kernsymptomen. Zu den typischen Symptomen von Parkinson gehören eine Versteifung der Muskulatur (Rigor) - man spricht wegen der ruckartigen Bewegungen auch vom Zahnrad-Phänomen, Bewegungsverlangsamung und -verarmung, Probleme mit simultanen Bewegungsmustern bis hin zur völligen Bewegungslosigkeit (Akinese), das Zittern der Hände und Unterarme im Ruhezustand (Tremor) sowie die Instabilität des Rumpfes (geknickte Haltung). Unter diesem Umständen ist die Bewältigung der alltäglichen Verrichtungen eine Qual für die Betroffenen. Eine Rund-um-Betreuung durch eine zertifizierte und legale Pflegerin kann Sie in dieser Situation ungemein unterstützen. Unsere seriöse und durchwegs kompetente Pflegeagentur in der Umgebung von Graz / Steiermark, vermittelt Ihnen österreichweit eine professionelle 24h Hilfe im Bereich der Kranken- und Haushaltspflege.

 

Neben den Hauptsymptomen gibt es weitere Beschwerden, die mit der Erkrankung einhergehen. Zu ihnen zählen unter anderem Sprachschwierigkeiten, eingeschränkte Mimik, vermehrter Speichelfluss, Schlafstörungen, Nachlassen der Geschicklichkeit, Persönlichkeitsveränderungen (dickköpfiges Denken), Dyskinesien (überschießende Bewegungen) und unter Umständen auch die Einschränkung der geistigen Fähigkeiten.

 

Ein nicht geringer Prozentsatz (ca. 40%) jener Menschen, die an Parkinson leiden, erleben mit dem Fortschreiten der Erkrankung einer teilweisen Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen. Man spricht hierbei von der Parkinson-Demenz. Anders als bei der Alzheimer-Demenz hat der Betroffene vorerst keine Probleme mit der Merk- bzw. Erinnerungsfähigkeit. Die Symptome äußern sich beispielsweise durch eingeschränkte Aufmerksamkeit und verzögertem Denkvermögen, Störungen beim räumlichen Sehen, Schwierigkeiten bei der Planung und Durchführung bestimmter Aufgaben oder beim Lösen von Problemen, Interessenverlust (Hobbys z.B. werden uninteressant) sowie eine auffallende Unflexibilität im Denken (starres, dickköpfiges Denken). Zudem können Depressionen und Halluzinationen hinzukommen. Die Lernfähigkeit eines Parkinson-Patienten bleibt zwar erhalten, doch ist der Zugriff auf die Lerninhalte verzögert oder erschwert.

 

Das Fortschreiten der Parkinson-Demenz kann medikamentös verlangsamt und die Beschwerden gelindert werden. Es ist zudem wichtig, sich frühzeitig mit der im späteren Verlauf mit Sicherheit auftretenden Pflegebedürftigkeit auseinanderzusetzen. Die Sorge um die Zukunft kann gelindert werden, wenn die Betroffenen wissen, dass sie ihr Zuhause nicht unbedingt verlassen müssen, um gut versorgt zu sein. Zusammen mit einer 24 h Pflegerin, die Sie zu Hause betreut, ist die Einhaltung der krankheitsspezifischen Maßnahmen leichter zu bewältigen. Wenden Sie sich an unsere qualifizierte Vermittlungsagentur in der Steiermark / Graz-Umgebung. Wir stehen Ihnen für alle weiteren Fragen gerne zur Verfügung.


 

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