Tipps von der Agentur

Tipps von der Agentur in der 24h-Pflege

 Das Einsortieren der Medikamente:
Der Gesetzgeber verbietet den Personenbetreuer/Innen / Pfleger/Innen bei der Pflege zu Hause das Einsortieren der Medikamente an pflegebedürftige Personen. Deshalb ist die Person, die mit uns den Vertrag abschließt, für das Einsortieren der Medikamente in den Wochendosierer verantwortlich.

Am ersten Arbeitstag 
haben die Personenbetreuer/Innen meistens eine Busfahrt von circa 12 - 24 Stunden und teilweise auch länger hinter sich. Bitte haben Sie Verständnis falls die Personenbetreuer/Innen sich am ersten Arbeitstag am Nachmittag ein wenig hinlegen will um sich für die Pflege daheim auszuruhen.

Bitte sprechen Sie 
in den ersten Tagen nicht zu schnell. Die meisten Personenbetreuer/Innen sind der deutschen Sprache mächtig, aber da es unterschiedliche Dialekte in den 9 Bundesländern von Österreich gibt, müssen sich die Personenbetreuer/Innen erst daran gewöhnen.

Vermeiden Sie 
Uhrzeitangaben wie diese: 1/4 8h oder 3/4 nach 7h oder halb 8h.
Solche Uhrzeitangaben können von Menschen missverstanden werden, welche mit den Sprachgewohnheiten der Österreicher nicht vertraut sind, seien es Touristen aus dem deutschsprachigen Raum oder unsere PflegerInnen aus dem Osten.

Bitte beachten Sie 
auch das Zahlenangaben im deutschsprachigen Raum sich für ausländische Pflegekräfte kompliziert anhören können. Zum Beispiel sagen wir zu 21 "ein und zwanzig", aber in den meisten Ländern der Welt sagt man "zwanzig und eins". In unserem Sprachraum wird es also verkehrtherum gesagt was zu Missverständnissen bei den PersonenbetreuerInnen führen kann. Bitte achten Sie darauf das die BetreuerInnen Sie richtig versteht.

Sollten die Personenbetreuer/Innen 
fragen ob ein Verwandter bei Ihnen schlafen kann, so sollten Sie dies tunlichst vermeiden. Es sei denn Sie kennen die Betreuerin schon mehrere Jahre und wissen dass Sie ihr vertrauen können.

Die Familie sollte alle Wertgegenstände,

welche entweder einen echten oder persönlichen Wert haben, sicher verwahren oder in einem separaten, abgesperrten Raum aufbewahren, sodass es keine Diskussion geben kann dass etwas verschwunden ist. Dies erspart sehr viele Unannehmlichkeiten, vor allem wenn die pflegebedürftige Person Alzheimer oder Demenz hat.


 Problematische  Situation 
in der 24h-Pflege / Betreuung:


Punkt 1:
Was tun bei:
Die zu betreuende Person schläft mehrheitlich am Tag und "Geistert" dann in der Nacht ... 
( Bei Demenz .. hat dann die Tag / Nacht umkehrt bereits begonnen ..)


Punkt 2:
Was tun bei:
Mehrfachen WC-Besuch in der Nacht?
(3 mal oder sogar öfter?)
Dadurch sind die Betreuungskräfte wach und können meistens dann nicht mehr einschlafen!!


Die Folgen:
Keine Betreuerin kommt zum 2.ten Turnus wieder!!


Ein ständiger Wechsel der Betreuungskraft ist die Folge!!


Lösungsansatz:
Besprechen Sie die Situation mit Ihrem Vertrauten Arzt. 
Er kann die Situation am besten Einschätzen bzw er kennt auch meistens die zu betreuende Person.

Der Hausarzt soll abklären, ob es irgendwelche körperliche oder psychische Ursachen gibt.
Bei schwierigen Situationen wird der Hausarzt  auch zu Fachärzte senden um eine Lösung zu finden ...

Und wenn alles abgeklärt ist und wir müssen mit der Situation so leben,
dann sollte die Betreuungskraft am Tage ein wenig schlafen legen dürfen, 
sodass Sie den fehlenden Schlaf kompensieren kann.

Nahezu fast immer ... verlangen dann aber die Betreuungskräfte einen höheren Werklohn, 
weil dadurch dass die Betreuungskräfte sehr oft aufstehen müssen, kommen Sie nicht zu IHREM Schlaf, den ein jeder Mensch benötigt ...

Zusätzlich kann auch nötig sein, dass wir die 24h-Pflege auf einen 14 Tage Rhythmus herunter gesetzt werden muss, da sehr wahrscheinlich die 24h-Betreuung so nicht zu schaffen sein wird!


INFO:
Vorweg muss gesagt werden, dass weder wir als Agentur, noch die Betreuungskräfte selbstständig oder Eigenmächtig handeln! Es wird alles über einen Arzt oder DGKP angeordnet und wir setzen das um, was uns aufgetragen bzw. übertragen wird über eine schriftliche Anordnung!

Wie erkenne ich eine unseriöse Agentur?


  • Preislich unseriöse Lockangebote
  • Wo befindet sich der Firmensitz der Agentur, nicht in Österreich?
  • Gibt es beim Impressum Angaben zur direkten Inhaberin?
  • Gibt es eine konkrete Ansprechperson?
  • Wie viele Referenzen hat die Agentur und wie sind die Google Bewertungen?
  • Ist die Agentur auch am Wochenende erreichbar
  • Hat die Agentur ein Qualitätsmanagement und macht die DGKP Visiten?
  • Wie lange gibt es diese Agentur schon und wie erfahren ist Sie?
  • Hat die Agentur ein Notfallmanagement?
  • Verlangt die Agentur schon vor dem Start bereits Geld?



Vorsicht bei preislich

unseriöse Lockangebote


Laufend kommen

"Neue Vermittlungsagenturen"

und werben mit unrealistischen Lockangebote!


Teilweise machen diese Ihre "Vermittlertätigkeit" 

in einem zusätzlichen Job 

am Nachmittag  und kennen sich nicht wirklich bei den Gesetzen der 24-Stunden-Betreuung aus!


Sie richten mehr Schaden an,

als bei 

"der zu betreuenden Person"

an Hilfe und Unterstützung

zu ankommt.


So erhalten die seriösen Agenturen einen schlechten "Ruf".




Man verliert irgendwann

den Überblick,

weil es so viele unterschiedliche Angebote gibt,

die von einer Agentur zur anderen bis zu € 800.- und

teilweise mehr sein können.



Bitte fragen Sie sich,

bei solchen Differenzen,

da kann wahrscheinlich

was nicht stimmen ..



Entweder haben die Betreuungskräfte dann

keine Deutschkenntnisse

oder keine Kenntnisse

mit der Personenbetreuung

oder haben kein Gewerbe

oder das Gewerbe ist ruhend gemeldet

oder die PB ist nicht versichert

bei der SVS.


Und wenn Sie einen Antrag beim Sozialministeriumservice stellen,

bekommen keine Förderung

der 24-Stunden-Betreuung ..

usw.


Bitte lassen Sie sich immer alles Schriftlich geben,

somit können Sie dann diese Agentur damit konfrontieren

und eventuell sogar rechtlich belangen!

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